Blackout – Morgen ist es zu spät

Roman von Marc Elsberg – eine Rezension

An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt …

Klappentext des Verlages

Bei der Recherche über die Möglichkeiten eines europaweiten Blackouts und dessen Folgen trifft man irgendwann automatisch auf das “Standardwerk” dieses Themas.

Die Idee zu diesem Roman kam den österreichischen Autor Marc Elsberg, als er überlegte, wie eine einfache Elektrozahnbürste aus Teilen zusammengesetzt wird, die über den kompletten Globus verteilt produziert und transportiert werden. Was passiert mit anderen, wichtigeren Teilen? Dazu dann die Überlegung was passiert, wenn die Lieferketten durch ein Ereignis unterbrochen, bzw. gestört werden. Wie empfindlich unsere komplexe Weltwirtschaft funktioniert. Am Ende kam er auf die existenziellen Themen: Kommunikation und Elektrizität. Die Idee zum Roman “Blackout – Morgen ist es zu spät” war geboren.

Der Roman erschien bereits im März 2012 im Blanvalet-Verlag. Auf 800 Seiten beschreibt der Autor eindrucksvoll die Ereignisse wie ein europaweiter Blackout durch einen Hackerangriff ausgelöst wurde. Er benutzt mehrere Handlungsfäden und erzeugt dadurch mehrere Geschichten, die jedoch logisch miteinander verknüpft werden.

Man erfährt in dem Roman auf erzählerische Weise über die Funktionsweisen der Energieerzeugung, der Leitungsnetze und der damit verbundenen Infrastruktur. Auch kann man sich ein Bild machen, welche Schwachstellen das System hat. Was noch fehlt, sind die erneuerbaren Energien mit ihren zahlreichen Problemen. Die jedoch im Jahr 2012 noch nicht diese große Rolle gespielt haben.

Durch seine zahlreichen Wendungen in der Geschichte liest sich der Roman flüssig und die Spannung bleibt erhalten. Auch zeigt der Roman die verschiedenen Einflüsse der einzelnen Behörden, die Probleme in der Kommunikation und die häufige Kompetenzrangelei und Ignoranz von Ämtern und Behörden.

Vertieft man sich mit dem Thema, sieht man auch, dass Elsberg durchaus gründliche Recherchen betrieben hat. Er zeigt auf, wie schnell die Grenzen der Vorsorge der Regierungen erreicht sind.

Erschreckend zeigt der Autor die Folgen eines möglichen Blackouts. Für aufmerksame Leser, denen die Gefahren eines Blackout durch Hacker, Unglücke, aber auch durch die Unwägbarkeiten der erneuerbaren Energien bewusst sind, zeigt sich im Roman eine Fülle von Möglichkeiten wie die eigene Vorsorge gestaltet werden kann.

Meine Empfehlung für das Buch kann ich beruhigt aussprechen. Ein Roman mit Mehrwert. Die Geschichte dazu ist aktueller denn je.

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