Der Fluchtrucksack

Schnell raus und alles dabei haben

Eine drohende Überflutung durch Hochwasser, ein Feuer im Haus, eine Naturkatastrophe, die den Verbleib in der Wohnung, im Haus unmöglich macht. Man muss das Haus in kürzester Zeit verlassen und steht erstmal ohne Obdach da. All dies sind Gründe, sich im Rahmen der Vorbereitungen, der Vorsorge einen Fluchtrucksack zu packen. Dieser enthält die wichtigsten Dinge für den Notfall, um die nächsten Tage ohne Verpflegung und Infrastruktur überleben zu können.

Während der Hochwasser in Mittelfranken habe ich mit der intensiven Recherche über die Ausstattung eines Fluchtrucksackes begonnen. Zwischenzeitlich wurde die Begründung dafür durch die Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz noch verstärkt.

Im nachfolgenden Artikel möchte ich Ihnen in Verbindung mit dem Video bei YouTube meinen Fluchtrucksack und die Ausstattung vorstellen. Die verwendeten Links sind Affiliate-Links bei Amazon. Beim Einkauf über diese Links bekommen wir eine kleine Provision für unsere Recherchearbeit. An Ihrem Endpreis ändert sich dabei nichts.

Als Rucksack verwende ich einen einfachen Wanderrucksack mit einem Fassungsvermögen von etwa 35 l. Diese bieten die Möglichkeit größere Gegenstände wie Schlafsack, Isomatte, Seil, etc. auch außen anzubringen. Ein Beispiel für so einen Rucksack finden Sie hier: https://amzn.to/3xaE8pr

Ein wichtiger Punkt für mich ist eine Hängematte. Hier gibt es Modelle mit Fliegennetz. Dies sollte man in jedem Fall haben. Hochwertigere Modelle haben auch bereits ein wasserfestes Dach mit integriert. https://amzn.to/3iIpTCH Eine Hängematte bietet den Vorteil, dass man auch außerhalb fester Gebäude nicht in Schmutz, Dreck, Nässe liegen muss. Gerade in Hochwassersituationen sind die Böden oft durchnässt. Da stößt selbst der beste Zeltboden irgendwann an seine Grenzen und die Ausrüstung wird nass. Muss man im Wald übernachten, hat man so keinen Kontakt und ist geschützt vor Tieren und Insekten. Man kann diese Hängematte aber genauso in Sammelunterkünften nutzen und hat durch das Fliegennetz auch einen bedingten Diebstahlschutz.

Über die Hängematte kann man eine Zeltplane spannen. https://amzn.to/3kO39Ej Diese bietet einen Sonnen- und Regenschutz für die Ausrüstung und sich selbst. Dazu habe ich verschiedene Seile im Rucksack. Von dünnen Seilen https://amzn.to/3rt9fuS um die Plane aufzuhängen und abzuspannen, bis hin zu starken Kletterseilen https://amzn.to/2V8Pehj mit denen man sich auch aus Häusern retten kann, ein Fahrzeug abschleppen, oder eine Seilbahn bauen kann. Dazu habe ich auch immer verschiedene Bandschlingen dabei. https://amzn.to/3iABGDc

Hierzu befinden sich in meinem Fluchtrucksack verschiedene Karabinerhaken https://amzn.to/3i0kpUV und eine Seilrolle https://amzn.to/2V0PDSN .

Um etwas Schlaf zu finden, habe ich einen Schlafsack mit möglichst kleinem Packmaß. https://amzn.to/36TITZA Dieser ist wohl nicht Arktistauglich, aber schützt einigermaßen vor Kälte. Im Notfall kann man diesen Schlafsack noch mit einer Rettungsdecke verstärken. Gegen Kälte von unten oder als Unterlage in Sammelunterkünften habe ich eine kleine Isomatte gefunden. Diese ist Selbstaufblasend und hat den Vorteil eines sehr kleinen Packmaßes. https://amzn.to/3iJioeQ

Neben Wärme und einer trockenen Unterkunft ist Wasser ein elementar wichtiges Mittel. Vor allem sauberes Trinkwasser hat eine sehr hohe Priorität. Dies kann man recht einfach mit einem Trinkwasserfilter erhalten. https://amzn.to/3zHnBuP Dieser hat einen Trinkwasserbeutel dabei, bzw. kann dieser an jede handelsübliche PET-Flasche angeschraubt werden und filtert Wasser nach Herstellerangaben zu 99,99999%.

Nicht zu vergessen ist natürlich ein Verbandsset https://amzn.to/3eO0HtC und dazu noch ein paar Kühlpads https://amzn.to/3zHtRTl Diese funktionieren auch ohne Kühltruhe und helfen bei Verstauchungen, Insektenstichen, kleinen Verbrennungen, Überhitzung, etc.

Ganz wichtig bei Notsituationen im Sommer sind Insektenschutzmittel. https://amzn.to/3y4Wmtx Gerade in Hochwassergebieten, im Wald, in der freien Natur können Insekten schnell zur Plage und auch zur Gefahr werden. Hier ist Vorbeugung sehr wichtig.

Da es in Krisengebieten einfach dauert, eine neue Infrastruktur aufzubauen, sollte man auch Nahrung für 2 bis 3 Tage nicht vergessen. Hier gibt es eine Vielzahl von Trockennahrung, die auch in Keksform ohne Zubereitung verzehrt werden kann. Alternativ lassen sich diese Kekse auch auflösen und geben dann einen Brei. Für den schnellen Hunger habe ich gerne die Schokakola-Schokolade. Das ist eine Schokolade mit Koffeinanteil. Diese ist in kleinen Blechdosen verpackt. https://amzn.to/3eKOcyQ

Aber auch Tütensuppen sind leicht zu transportierende und haltbare Notnahrungsmittel und in vielen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Nicht zu vergessen die Kaffeesticks! Ohne Kaffee ist die schönste Krise nichts. https://amzn.to/36Yik5q

Zu den verschiedenen Notnahrungen werde ich in Kürze noch einen Artikel mit Video hier veröffentlichen.

Um Nahrung und natürlich den Kaffee heiß zu bekommen, braucht es eine Wärmequelle. Hierzu gibt es den altbewährten Esbit-Kocher. https://amzn.to/2UFM2K4 In Verbindung mit einem Kochgeschirr-Set aus Aluminium ist die Feldküche startbereit. https://amzn.to/2W8S2eF Zum zünden des Feuers habe ich überlegt, ob ein Feuerzeug oder Streichhölzer helfen würden. Kann man mit einpacken, trägt nicht schwer und nimmt wenig Platz weg. Aber für die Absicherung gibt es den altbewährten Feuerstahl. Der funktioniert immer. https://amzn.to/3kOaMu9

Als Licht, Strom und Informationsquelle nutze ich mein Solar-Radiogerät. Dies habe ich bereits in einem Artikel und einem Video vorgestellt. https://amzn.to/2UKvalg

Ein ganz wichtiger Punkt sind Dokumente. Diese verpacke ich in wasser- und feuerfesten Dokumentenhüllen. Ob Geburtsurkunde (man hat mehrere und kann 1 Original in diese Mappe geben), Versicherungspolicen, Reisepass, Impfpass, Medikamentenplan, etc. Zeugnisse, Testament, Grundbuchauszüge, Versicherungsnachweise (Rentenversicherung) Sparbücher, Fahrzeugpapiere. Diese kann man auch als Kopie in die Mappe geben. Im Notfall schnell zur Hand und gegen elementare Schäden gesichert. https://amzn.to/3zqnBPu

Auch an etwas Bargeld sollte im Fluchtrucksack gedacht werden. Ein paar Münzen und kleine Scheine können über die erste Zeit helfen.

Nicht zu vergessen natürlich ein Taschenmesser oder Multitool. Diese gibt es mittlerweile schon als mobile Werkstatt für alle erdenklichen Zwecke. Ob Drähte schneiden, als Zange, als Säge, als Schraubendreher. Nagel in den Boden, in die Wand, Holzspäne hacken, etc. Die Anwendungen sind fast unbegrenzt.

An Kleinigkeiten habe ich dann noch ein Stück Seife, eine Zahnbürste mit Zahncreme (man fühlt sich einfach wohler). Ein Notizbuch und einen Stift kann man auch immer brauchen. Das passende Ladekabel für das Smartphone. Vielleicht ein Nähset.

Nun zum letzten, aber nicht unwichtigen Punkt. Wechselbekleidung! Ich empfehle hier zum Beispiel eine Hose von Engelbert-Strauss. Die Serie “motion” sind robust, trocknen schnell und haben viele Taschen. Dann natürlich 1 oder 2 Paar Socken, Unterhose, T-Shirt, Pullover und eine Jacke gegen Nässe und Kälte. Aber auch ein paar Schuhe nicht vergessen. Hier kann man z. B. Gummistiefel mit S3-Schutz einpacken. Die sind wohl nicht schön, geben aber Schutz und trockene Füße. https://amzn.to/3iJso7M

Die gesamte Liste der Artikel finden Sie hier: https://amzn.to/3BvwER4 (Beim Kauf über diese Liste erhalten wir eine kleine Provision (3 – 7%) für unsere Recherchearbeit.

Dieser Artikel soll eine Hilfestellung für Sie sein. Bedenken Sie auch die Größe Ihrer Familie und individuelle Wünsche. Vielleicht auch ein kleines Kartenspiel oder Spielzeug für Ihre Kinder mit einpacken. Einen Traubenzucker oder ein paar Süßigkeiten.

Den Fluchtrucksack würde ich etwa 2 mal im Jahr überprüfen. Abgelaufene Sachen austauschen, Kleidung vielleicht wechseln, etc. Hierzu kann man sich einen Aufkleber mit dem Datum der nächsten Prüfung auf den Rucksack kleben. Außerdem ruft man sich das Thema “Vorbereitung” dann 2 mal im Jahr ins Gedächtnis. Das kann dann auch im Familienkreis geschehen. So kann man seine Familie, die Kinder für das Thema sensibilisieren. Im Notfall kann dies Leben retten.

Das Video über den Fluchtrucksack mit zusätzlichen Tipps gibt es hier:

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Comments (1)

  1. Pingback: Hochwasserrisiko im Blackout – Der vom Walnussbaum

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