Hilfe durch den Staat?

Helft Euch selbst, sonst seid Ihr verloren

Wir schreiben Samstag, den 17.07.21. Die mediale Berichterstattung läuft auf Hochtouren. Der Politzirkus eilt in NRW von Krisenort zu Krisenort, um möglichst prominent in den Medien zu erscheinen. Man gibt wieder den Premiumgaffer. Ich möchte hier aufzeigen, welchen Grund ich habe, hier auf dem Blog das Thema “Blackout” als Aufhänger zu nehmen über Krisenvorsorge, Notfallvorsorge zu berichten.

Beginnen wir mit dem bundesweiten “Katastrophenwarntag” im Jahr 2020. Auf der Seite https://warnung-der-bevoelkerung.de/ steht der Ablauf geschrieben. Haben Sie etwas mitbekommen? Ich meine jetzt außerhalb der YouTube-Kanäle, die sich mit dem Thema beschäftigen? Nina, KatWarn, etc. haben wohl Corona-Warnungen angezeigt, aber eine wirkliche Katastrophe wäre an Ihnen vorbeigegangen. Versagen auf ganzer Linie und das mit mehrjähriger Vorbereitungszeit. Die öffentlich-rechtlichen Sender hielten es um 11 Uhr nicht für nötig, ihr Programm angemessen zu unterbrechen und ihre Informationsaufgabe wahrzunehmen. Sirenen gingen in den wenigsten Orten. Wenn diese in den Städten nicht sowieso schon abgebaut sind.

Jetzt haben wir eine wirkliche Katastrophe in NRW und RLP. Vom Bundespräsidenten bis hin zur letzten Abgeordneten der Grünen aus Brandenburg versammelt sich die Premiumgafferherde vor den Kameras im Katastrophengebiet. Eine koordinierte Hilfe bei überregionalen Schadensereignissen wie dieser Hochwasserkatastrophe findet schlicht nicht statt. Wir haben Stäbe in Hülle und Fülle. Katastrophenschutzämter, Polizei, Rettungskräfte, Bundeswehr, etc. Nur keinen kompetenten Stab, der eine lückenlose Rettungskette in die Wege leitet.

Wir haben öffentlich-rechtliche Medien (wie der WDR). Besetzt mit einer Mitarbeiteranzahl, dass es höher nicht mehr geht. Eine Warnung vorab? Bei Nacht?

Wir haben Wasserwirtschaftsämter, die sich um langsam jedes Waschbecken in der Küche jedes Privathaushaltes kümmern. Ist eine Talsperre aber kurz vor dem Überlaufen, dann bekommt man das offensichtlich nicht mit und schon gar nicht geregelt.

Ich beziehe mich hier auf einen Artikel von Boris Reitschuster, der eine Dame aus dem betroffenen Gebiet zu Wort kommen lässt. Lesen Sie selbst: https://reitschuster.de/post/die-ueberflutungen-sind-eine-hochwasser-katastrophe-mit-ansage-gewesen/

Aus diesem Grund möchte ich meinen Blog dazu nutzen, Ihre Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit von Selbstschutz, Krisenvorsorge, Notfallvorsorge zu lenken. Ich versuche das Thema so darzustellen, dass es für jeden Bürger durchführbar ist und im Notfall möglichst viele Menschen sich selbst das Leben für die Situation einigermaßen erträglich gestalten lassen.

Ein 100%iger Schutz ist nicht möglich, aber wenn man mit einigermaßen heiler Haut aus einer Krisensituation aussteigen kann, ist viel gewonnen.

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