Katastrophenszenarien

Katastrophenszenarien

“Uns betrifft das nie” – “der Staat sorgt schon für uns”

Der erste bundesweite Warntag. Von der Regierung groß angekündigt. Dazu lesen wir in der Presse: Die Frankfurter Rundschau schreibt: “Die Sirenen sollten bundesweit heulen, die Warn-Apps Alarm melden. Doch viel tat sich nicht. Der erste bundesweite Probealarm misslang.” “Im Ergebnis: Wäre es ein Ernstfall gewesen, hätten viele Bürger nichts mitbekommen”. “Grund sei ein technisches Problem gewesen” “Überlastung des Systems”. 

Jetzt stellen wir uns vor, in 1 km Entfernung verunfallt ein Chemietransporter und die Wolke zieht zu uns. 

Wir stellen fest, wenn wir uns auf “den Staat” verlassen, dann sind wir das. 

Uns betrifft das nie. Im Anschluss habe ich lauter Katastrophen oder Unglücke aus der Vergangenheit in Europa aufgelistet. Diese Liste könnte ich noch lange fortsetzen. Jedoch ist das Ausmaß der Krise immer auch eine Frage, wie ich auf eine Krise reagieren kann. Mit einer gewissen Vorbereitung ist eine Krise zu überstehen, die Schäden sind erträglich, oder kosten eben die Existenz, vielleicht sogar das Leben.  

Schauen wir in die Vergangenheit: 

Ich gebe bei Google einfach mal das Suchwort “Chemieunfall” ein. Es kommt ein Eintrag von Wikipedia. Eine Liste der Chemieunglücke. Seit 1968 haben wir hier 25 Großschadensereignisse. Von einem Chemieunglück in Bitterfeld, über das Sevesounglück, der Großbrand in Basel mit einem massiven Fischsterben im Rhein, der Unfall bei BASF in Ludwigshafen, oder recht aktuell die Explosionskatastrophe in Beirut mit 130 Toten und rund 5000 Verletzten. 

Das Thema “Erdbeben” zeigt alleine In Deutschland 2 große Zonen. Die betrifft das Gebiet Süd-Südwesten bis Westen und ein Gebiet rund um Gera.

Weiter geht es mit Brandkatastrophen. Wer erinnert sich nicht an die Brandkatastrophe von Herborn, als ein Tanklaster in ein Cafe raste, die Brandkatastrophe von Elsterwerda 1997, als ein Tankzug im Bahnhof in Flammen stand, dies nur 2 Beispiele aus einer langen Liste von Brandkatastrophen. Aber es braucht nicht gleich die große Katastrophe. Ein Zimmerbrand, ein Wohnungsbrand reicht aus, um sämtliches Hab und Gut zu zerstören. 

Immer häufiger treten Überflutungen auf. In den letzten Jahren gab es Überflutungen in Gegenden, in denen vorher niemand damit gerechnet hätte. Aus kleinen Rinnsalen wurden reißende Fluten. Oftmals ausgelöst durch ein Gewitter oder ein kurzfristiges Unwetter. Vieles wird auf den Klimawandel geschoben, jedoch wird gerne die Bebauung vergessen. Es werden Flächen bebaut, die früher als Überflutungsflächen gedient haben. 

Eine wirklich große Katastrophe kann der Blackout sein. Laut der Sicherheitspolitischen Jahresvorschau 2020 des österreichischen Bundesheeres gibt es eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit eines Blackout binnen der nächsten 5 Jahre. Hierbei spricht man von Stromausfällen in großen Regionen, ganzen Ländern oder im schlimmsten Falle von ganz Europa. Dieses Szenario wird dann im günstigsten Fall 8 bis 10 Tage dauern. Aber dazu werde ich noch einen extra Beitrag machen. 

Unwetter – Sturm – Gewitter – Dauerregen

Aber auch nicht unwahrscheinliche Szenarien von Börsencrashs. Wir kennen noch die Bilder des Crashs von 2008. Viele Menschen waren nicht betroffen, doch andere waren von Jetzt auf Gleich ihren Arbeitsplatz, ihre Immobilie, ihre Existenz los. 

Wir leben wieder in einer künstlich geschaffenen Geldblase. Nach Expertenmeinungen haben wir derzeit in Deutschland rund 800 000 Zombieunternehmen, die nur noch am Markt sind, weil die Politik das Insolvenzrecht aus Wahlkampfzwecken ausgehebelt hat. Hier rollt eine Welle von Pleiten auf uns zu, die in irgendeiner Weise jeder zu spüren bekommt. 

Ausgangssperren wegen Pandemie

Die derzeitige “Pandemie” wird von Regierungen für wirrste Maßnahmen genutzt. Gerne genommen wird der völlig überflüssige Lockdown. Dazu gibt es zig Studien, aber keine davon die für einen Lockdown plädiert. Oder die nächtliche Ausgangssperre. Was auch immer ein Virus zwischen 21 und 5 Uhr gefährlicher macht? Andere Länder (Frankreich, Spanien) haben diese Szenarien ja schon auf den ganzen Tag ausgedehnt. Wohl mit mäßigem Erfolg, aber das Szenario ist erstmal da. China sperrt ganze Städte in ihre Wohnungen ein und kontrolliert das ganz massiv. Auch hier träumt der eine oder andere Politakteur von solchen Maßnahmen.

Manche sehen es als Verschwörung, Österreich z. B. riegelt zwischendurch ein ganzes Bundesland, oder eben mal eine Stadt mit Militär ab. Also ist das auch bei uns nicht von der Hand zu weisen. 

Gewisse Träume dieser Szenarien herrschen ja auch bei unserer Politik. 

Sie sehen, die Ausrede “Bei uns passiert so etwas nie” ist durchaus recht Blauäugig. 

Sicher kann man das alles auch übertreiben. Doch frei nach dem Motto “Haben ist besser als brauchen” ist es besser, wenn man gewisse Vorbereitungen getroffen hat. 

Ich möchte in der folgenden Reihe auf die einzelnen Möglichkeiten der Vorbereitung eingehen. Mein Augenmerk dabei liegt immer darauf, dass die Vorbereitung realistisch sein sollte und diese mit einfachen Mitteln zu erreichen ist. Sicherheitsfanatiker können sich ein Feuerwehrauto kaufen und das in einem Atombunker verstecken. Doch das hilft der Familie in der 3-Zimmer-Wohnung in der Großstadt nicht weiter. Auch für diese Familie möchte ich Tipps und Tricks bereitstellen.

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