Notfallvorsorge – Basics

Mit was starte ich in die Krisenvorsorge?

Beim Thema “Krisenvorsorge” ploppt bei vielen Menschen immer gleich die große Katastrophe auf. Ja, die könnte passieren. Doch sind es nicht die kleinen Katastrophen, die wir mit etwas Vorbereitung viel leichter meistern können?

Pro Jahr haben wir in Deutschland etwa 500 000 Verletzte durch Unfälle im Verkehr. Dagegen stehen etwa 2,8 Millionen Verletzte durch Unfälle im Haushalt. Dies sind die Zahlen des Robert-Koch-Institutes. Nach Informationen der deutschen Familienversicherung sterben im Straßenverkehr etwa 3500 Menschen im Jahr. Im Bereich “Haushalt” sind es rund 8000!

Die häufigsten Unfälle sind dabei durch Stürze. Was sind die Gründe dafür? Waghalsige Konstruktionen beim Versuch, höhergelegene Orte zu erreichen. Das Auswechseln der Glühbirne, Fenster putzen, etc. Da wird gerne der Hocker als Leiter missbraucht. Oder man stellt sich schnell mal auf die Tischkante. Wer kennt es nicht? Wozu auch eine Leiter nutzen? Dazu noch eine Leiter, die auch sicher ist? Zum Thema Leitern werde ich noch einen separaten Bericht verfassen.

Die zweithäufigste Unfallursache sind Schnitte und Stichverletzungen. Sei es in der Küche der Schnitt mit dem Messer. Stichverletzungen beim Basteln, Stiche und Schnitte bei der Gartenarbeit.

Gefolgt von Schnittverletzungen kommen schon Verletzungen durch Hitze und Feuer. Ob der heiße Wasserdampf oder die direkte Flamme. Hier sind aber auch die Auswirkungen von Feuer nicht zu verachten.

Was machen wir jetzt mit dem Wissen?

In jeder Krise ist Wissen die beste Vorbereitung um Ruhe zu bewahren und letztendlich die Krise zu meistern. Sie haben schon damit begonnen, indem Sie bis hierher gelesen haben.

Die Grundlage hier besteht in einem Erste-Hilfe-Kurs. Anbieter dafür sind meist die Rettungsorganisationen vor Ort. Die Kosten sind im Rahmen. Sie können jedoch auch Ihren Arbeitgeber ansprechen. Jedes Unternehmen braucht sogenannte “Ersthelfer”. Die Berufsgenossenschaften übernehmen hierbei die Kosten für den Erste-Hilfe-Kurs. Häufig wird man vom Arbeitgeber auch für die Dauer des Kurses freigestellt.
Jetzt in der Pandemie wird ja empfohlen, die Kontakte zu reduzieren. Hierfür habe ich etwas recherchiert und einen Online-Erste-Hilfe-Kurs gefunden.
Dabei muss man jedoch beachten, dass dieser Kurs noch nicht von der DGUV (Berufsgenossenschaften) anerkannt und auch für Führerscheinprüfung, etc. nicht gültig ist. Somit werden die Kosten auch von den Berufsgenossenschaften (noch) nicht übernommen.
Ich habe in meinem Leben schon einige Kurse mitgemacht und wüsste nicht, was man bei den Kursen nicht Online machen könnte. Einzig das Thema “Reanimation” wird vor Ort kurz durchgeführt. Der Rest erfolgt eigentlich bei den meisten Kursen im System “Vortrag”.
Hier der Link zum Onlinekurs:

*https://www.digistore24.com/redir/276717/DervomWalnussbaum/

Meine persönliche Meinung ist, dass es in jedem Fall besser ist man macht einen Online-Kurs und beschäftigt sich mit dem Thema als wenn man keinen Kurs macht.

Was nutzt der schönste Kurs ohne Verbandmaterial?

Zur Krisenvorsorge gehören natürlich auch Hilfsmittel. Die zweithäufigste Unfallursache sind Schnitt- und Stichverletzungen. Da mag es nicht schlecht sein, wenn man Verbandzeug in greifbarer Nähe hat. Ich habe mich am Markt mal umgesehen und einen Verbandkasten für Haushalte und Kleingewerbe ausgewählt.

Mir war hier schon die Wandhalterung wichtig. Im Notfall ist die Abteilung “Wer suche, der finde” eher nicht so geeignet. Eine Aufhängehöhe von 120 bis 150 cm macht den Verbandkasten sichtbar und das Risiko, dass eine Einkaufstasche oder ähnliches den Kasten verdeckt ist auch recht gering.
Der Inhalt ist 5 Jahre haltbar. Vielleicht sollte man das Erneuerungsdatum auf den Kasten schreiben. So ein Verbandkasten ist ja doch ein recht einsamer Geselle und hat im Normalbetrieb wenig Aufmerksamkeit.

Im Kasten sind noch 2 durchsichtige Deckel. Also auch wenn man den Kasten an der Wand öffnet, bleibt der Inhalt schön an seinem Platz. Es ist auch noch Platz für eine Rolle Pflaster:

Hier gibt es eine Rolle Pflaster: * https://amzn.to/3izt41m

Ein kleiner Tipp für Eltern mit kleinen Kindern. Oftmals kann die dann wirklich lebensbedrohende Krise 😉 mit einem Einhornpflaster abgewendet werden.

Eine sehr sinnvolle Anschaffung finde ich die “Sofortkühlkissen”. Ob Verbrennungen, Verstauchungen, etc. Meist sind die Kühlkissen genau dann nicht gekühlt. Mit den Sofortkühlkissen hat man diese immer zur Hand. Und man kann diese auch mit in den Urlaub, oder den Ausflug nehmen. Dort sind diese im Notfall auch wichtige Helferlein bei Überhitzungen, dem Sonnenbrand, usw.

Man sieht, die Krise kann im Kleinen schon entspannt werden.

Folgen Sie mir weiterhin hier auf dem Blog. Ich bereite gerade weitere Themen vor, wie man sich in Notfällen mit einfachen Mitteln helfen kann, bzw. was für Notfälle vorgesorgt werden sollte.

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