Social Scoring wie in China geplant

Spende Niere für einen Studienplatz

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter der Leitung von Anja Karkliczek (CDU) hat eine Studie mit dem Titel “Zukunft von Wertvorstellungen der Menschen in unserem Land” in Auftrag gegeben. Bei der Durchsicht der Studie sieht man klar die Tendenz, wie der demokratische Grundgedanke ausgehöhlt und die menschenverachtenden Gedanken eines Claus Schwab und seines “Great Reset” verarbeitet werden.

Pressekit der Studie

Schon auf der ersten Seite übernimmt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) keine Gewähr für die Richtigkeit, die Genauigkeit und die Vollständigkeit der Angaben. Die in der Veröffentlichung geäußerten Ansichten und Meinungen müssen nicht mit der Meinung des BMBF übereinstimmen. Stellt sich schon am Anfang die Frage, was Ansichten und Meinungen in einer Studie verloren haben? Geht es hier um wissenschaftliche Erkenntnisse oder Wunschdenken von Studienverkäufern? Ist letzteres der Fall, dann darf man die Frage stellen, welcher Günstling der Ministeriumsleitung hier wieder mit Steuergeldern bedacht werden muss?

Parallelen zum “Great Reset” wahrscheinlich nur Zufall

Nach 80 Seiten voller Allgemeinplätzen, Umfrageergebnissen und Interviews kommt die Studie dann zu ihren Aussagen. Wobei man bei diesen Aussagen bedenken muss, dass es sich hier auch um eine Mischung aus Kaffeesatzleserei, Wunschdenken und subtiler Zukunftspropaganda handelt. Vergleicht man die Informationen mit den Gedanken aus Schwab´s “Great Reset”, findet man zahlreiche auffällige Parallelen. Aber auch das werden, wie immer, natürlich nur Zufälle sein.

Die Kernaussagen werden in 6 verschiedenen Szenarien aufgelistet. Diese möchte ich für Sie in Kurzform zusammenfassen und bewerten. Los geht es mit dem Szenario 1, dem hochgelobten “europäischen Weg”.

Die Kernaussagen werden – ganz modern – in “Tweets” verpackt: “Europa geht einen eigenen Weg: In den 2030ern ist Deutschland eingebettet in ein handlungsfähiges Europa, das eine nachhaltige und innovationsfreundliche Agenda vorantreibt, um sich im harten globalen Wettbewerb zu behaupten.”

So die Kernaussage der Studie. Wobei hier schon essentielle Widersprüche zu anderen Szenarien zu sehen sind, die wir im Anschluss behandeln. Zudem stellen sich die Fragen, ob dieses Europa – gemeint ist ja immer die EU – wohl in den nächsten Jahren komplett ausgetauscht wird und wie im Gesetzesdschungel dieser EUkratie eine innovationsfreundliche Agenda entstehen soll? Bis jetzt sind es vor allem die EUkraten, die durch überbordende Regelungswut und grenzenlose Selbstversorgung auffallen. Innovationen entstehen vor allem in Ländern welche die Gurkenkrümmung und die Vollversorgung abgehalfterter Politversager nicht ganz oben auf der Agenda stehen haben. Diese Länder sind allesamt weit ab von Europa.

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Die Zustimmungsraten der EU seien in Deutschland seit Jahren auf konstant hohem Niveau. Da muss es offensichtlich noch ein anderes Deutschland geben, welches die Studienverkäufer befragt haben. Aber es wird munter zwischen den Menschen in verschiedenen EU-Ländern, die sich natürlich treffen und nicht bekriegen, vermischt mit der medialen Propaganda der “Europäerinnen und Europäer”. Wobei es selbst hier offenbar noch eine zweite Medienlandschaft geben muss, die nicht ständig gegen die Visegrad-Staaten hetzt, oder die Südländer zum Sündenbock hochstilisiert. Angeblich sollen EU-skeptische Positionen abnehmen. Dies mag in den gleichgeschalteten Einheitsmedien so sein. Aber im realen Leben liegt die Wertschätzung der EUkratie in der Rangliste irgendwo zwischen Gewaltverbrechern, Hütchenspielern und Zuhältern.

Natürlich darf das Klima nicht vergessen werden. Immerhin eignet sich der sogenannte Klimawandel wunderbar zu einer gigantischen Verschiebung von Arbeitseinkommen hin zu nimmersatten Investoren, Interessenverbänden und sonstigen Steuergeldempfängern. Auch für die Abschaffung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung findet sich beim Klima immer ein plausibler Grund, welcher von Rechenmodellen in 50 Jahren geliefert wird. Claus Schwab lässt schon wieder grüßen.

Witzigerweise erwähnen die Studienverkäufer das 2014 verabschiedete Regularium des “Recht auf Vergessenwerden” im Internet. Stellt sich nur die Frage, wie das mit der Datensammelwut der Regierungen in Einklang zu bringen ist? Stichwort: Digitaler Impfpass!

Altmaier fordert mit seinem französischen Kollegen Le Maire einen EU-Konzern für künstliche Intelligenz und eine europäische Industriepolitik. Das ist übrigens der gleiche Altmaier, der gerade mit der Coronapolitik den kompletten Mittelstand an den Rand der Existenz drängt. Wir sehen den Weg: Digitale Großkonzerne von EUkraten gesteuert.

Aber auch die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens EuroHPC 2018 mit Sitz in Luxemburg (ob da jemand wieder gewisse Steuertricks im Hintergedanken hatte?) Warum nicht Slowenien, die Slowakei, Tschechien, etc.? mit der mit einer öffentlich-privaten Partnerschaft… Übersetzt: Die Steuerzahler kommen für die Kosten auf. Mögliche Gewinne (natürlich minimal in Luxemburg versteuert) werden dann an die “privaten” Partner verteilt. Ein tolles Spiel – für private Partner.

Europa schottet sich ab

“Ein nachhaltiges und digitales Europa, das eine klare Vision verfolgt und diese auch gegen Widerstände anderer Systeme durchsetzt, steht selbstbewusst für seine Interessen ein – etwa durch Auflagen im digitalen Binnenmarkt, welche die Rolle außereuropäischer Anbieter bei kritischen Infrastrukturen beschränken.” so der Text der Studie. Wollen wir jedoch unsere ideologischen Produkte in andere Länder exportieren, muss der Zugang selbstverständlich gewährleistet sein.

“Auch deshalb prüft die EZB als Reaktion auf die Einführung von immer mehr staatlichen Digitalwährungen, ob parallel zum digitalen Binnenmarkt auch ein digitaler Euro eingeführt wird.” Schaut man sich bei der EZB um, ist diese Prüfung bereits in der Abteilung “Umsetzung”. Erinnern wir uns an Claus Schwab!

Der Wettbewerbsmodus als zweites Szenario. Ich möchte hier nicht so breit auf den Absatz eingehen, um den Artikel nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Das Fazit aus diesem Artikel ist jedoch eine große Sorge vor Deregulierung und weniger Staat. Wobei sich das wiederum durch die ganze Publikation zieht.

Ein Punkt jedoch sticht hierbei heraus. Der Punkt 3 “Rückkehr der Blöcke” beschreibt zutreffend die derzeitige Situation der durch eine völlig verfehlte Politik in nahezu allen Bereichen geschaffenen Probleme. Infrastruktur zerfällt, dafür werden gewaltige Summen in Entwicklungsprojekte der Digitalisierung (hier wird in der Studie nur der “Cyberwar” genannt) verbrannt. Wie wir wissen, ist ein immenser Teil dieser Gelder in sinnlosen Gedankengängen und Wunschvorstellungen verbrannt, während Brücken absacken und nicht mehr nutzbar sind.

Man kann es wiederum als eine Sorge herauslesen, dass Familien und Nachbarschaften zusammenrücken. Zu den “zivilgesellschaftlichen Initiativen” welche in der Studie angesprochen werden, darf ich an meinen Artikel mit den Akteuren des “Great Reset” verweisen. Folglich wieder viel subtile Propaganda.

Im Punkt 4 werden dann die Tempounterschiede angesprochen. Die erste Frage hierbei lautet: Was wäre wenn…sich die deutsche Politik auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruht und wenig zukunfts- und reformorientiert handelt?

Diese Frage kann ich hier schnell beantworten: Dann hat man Zustände wie sie derzeit herrschen. Man sieht eine marode Infrastruktur und Politiker, die mit Steuergeldern irgendwelche Zukunftsvisionen erstellen lassen und dabei ihre Günstlinge füttern.

Die Politik und deren Akteure weiß sicherlich von der Tatsache, dass der sprichwörtliche Karren an die Wand gefahren wurde. Aber statt zu versuchen, diesen mit erfahrenen Fachleuten und der Gesellschaft wieder aus dem Dreck zu ziehen, wird am Status Quo festgehalten und dieser noch verfestigt. Kritiker werden “Filterblasen” zugeschrieben, etc. Ich darf dabei an meinem Artikel “Missbrauch der Pandemie” verweisen.

“Social Scoring” – das Versagen wird verfestigt und Kritiker zerstört

Nun kommen wir zur Kernaussage der Studie. Wie im letzten Absatz bereits erwähnt, denkt die Politik nicht im Ansatz daran, ihre Verfehlungen zu beheben oder gar die Verantwortung dafür zu übernehmen. Auch haben die Vordenker um Claus Schwab und dem Weltwirtschaftsforum in Davos überhaupt kein Interesse an einer freien Gesellschaft. In einer freien Gesellschaft könnten ja kritische Themen diskutiert werden und die daraus gezogenen Schlüsse entgegen der Interessen der kleinen Machtelite stehen.

Also erfindet man ein “Social Scoring” ein Punktesystem als Steuerungsfunktion für die breite Gesellschaft. Natürlich darf eine Politik das nicht als Machtinstrument verkaufen. Auch eine Studie muss das als Vorteil anpreisen. Schließlich gilt es, die drängenden Probleme der Menschheit wie den Klimawandel zu lösen und den Weg zu einer kunterbunten Einheitsgesellschaft zu ebnen. Ob die Gesellschaft das überhaupt so möchte, regeln dabei die gleichgeschalteten Medien in Dauerschleife. Wenn man der Gesellschaft nur lange genug irgendwelche Aufnahmen von vertrockneten Pflanzen in den Kopf schiebt, dann glauben sogar Hochwasseropfer, sie würden in den nächsten Stunden verdursten.

Doch zum tollen Punktesystem der Belohnungen:

Für bestimmte Verhaltensweisen können im Punktesystem, das vom Staat betrieben wird, Punkte gesammelt
werden (z. B. Ehrenamt, die Pflege Angehöriger, Organspenden, Altersvorsorge, Verkehrsverhalten, CO2-Abdruck).
Neben der sozialen Anerkennung ergeben sich durch das Punktesammeln auch Vorteile im Alltag (z. B. verkürzte
Wartezeiten für bestimmte Studiengänge).

Studie des BMBF

Sie spenden eine Niere und dürfen dafür z. B. Medizin studieren. Ist das nicht eine erstrebenswerte Zukunft? Aber auch Ihr Arbeitgeber darf an dem Punktesystem teilhaben. Unterwerfen Sie sich z. B. einem experimentiellem Genexperiment, bekommen Sie 3 Tage Sonderurlaub. Oder eine schöne Urkunde.

Lassen Sie sämtliche gewinnbringende Untersuchungen der Gesundheitsindustrie über sich ergehen, dürfen Sie auch mal mit dem Auto ins Grüne fahren. Oder Sie bekommen ein Sternchen in ihrem Facebook-Konto. Natürlich wird das Belohnungssystem vom Staat auf den Weg gebracht. Dieser Staat kann das jedoch nicht selbst, sondern muss dazu Partner ins Boot holen, die für Ihre Steuergelder das System entwickeln und vertreiben. Aus einer Unachtsamkeit wurde ein Passus übersehen, dass Ihre Daten dabei vom Partner nach eigenen Wünschen verwertet werden dürfen. Aber das lässt sich im nachhinein leider nicht mehr ändern.

Und nach den Aussagen der Studienverkäufer ist bereits eine deutliche Mehrheit von 25% der Befragten für ein Belohnungssystem. “Der Staat solle Verhalten stärker lenken, z. B. durch Anreize”. Auch gibt es das Scoring ja bereits wie z. B. die Kreditauskunft Schufa (immer gerne in Kritik). Oder im Landkreis Lüneburg die “grünen Hausnummern” für Hausbesitzer mit besonders dicker Styroporschicht an der Außenwand. Oder Vilshofen plante für 2020 “grüne Hausnummern” für besonders angepasste Bundesbürger, die wirklich jeder Ideologie nachlaufen. Wobei hier die Frage gestellt werden sollte, ob die Hausnummern dann nicht in Regenbogenfarben gestaltet werden sollten?

Auch die Corona-Krise könnte die Attraktivität von BigData stärken, da gezeigt wurde wie das tolle chinesische System in beeindruckender Effizienz die Bewegung und Verhaltensweisen der Chinesen kontrollieren konnte. Und wer fühlt sich nicht gleich besser, wenn man weiß dass jeder Schritt von der Regierung kontrolliert wird. Schließlich hat die Regierung ausschließlich das Wohl der Menschen im Sinn. Dies zeigen die Maskendeals, die Intensivbettenbelegungszahlen, die Testdeals, die Horrorstudie des Innenminister Seehofer, etc.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass wir ein solches System unbedingt brauchen. Dann können wir ja gleich anfangen und sämtliche Politakteure, Besprechungen, Sitzungen der Ministerien live über das Internet zu übertragen. Hierzu wird jedes Büro in einem Ministerium, im Bundestag, mit Kameras und Mikrofonen ausgestattet. Mitarbeiter-, Parlamentarier- und Lobbyistenausweise für Ministerien und die Parlamente sind dann automatisch an eine digitale Überwachung gekoppelt. Treffen sich diese wird automatisch eine Übertragung in Bild und Ton gestartet. Wie die Studie erklärt, hat dies ja ausschließlich Vorteile für die Gesellschaft und die Umwelt sowie das Klima. Folglich kann man mit einer solch überschaubaren Gruppe einen Versuch starten, um die Schwächen des Systems bei einem breiten Einsatz in der Bevölkerung ausmerzen zu können. Verhält sich der Teilnehmer entsprechend, darf er weiterhin mit seinen Einkünften rechnen. Bei Nichterreichen der gesteckten Ziele muss leider mit dem Verlust der Existenz gerechnet werden.

Punkt 6 befasst sich dann mit der “ökologischen Regionalisierung”. Diese wird natürlich je nach Interessensgruppe vom Küchentisch bis hin zu den Äpfeln aus Neuseeland ausgedehnt. Man redet ja gerne von Regionalisierung. Aber nur so lange, bis eigene Interessen dem entgegenstehen. Erdbeeren wachsen im Januar nunmal nicht in Deutschland und der Schweiz. Und sollen die Teilnehmer des WEF wohl auf frische Erdbeeren verzichten und stattdessen Kraut und Kartoffeln essen?

Wobei die breite Mehrheit durch permanente Propaganda dies auch akzeptieren würde. Nach Zahlen des ARD-Deuschlandtrends vom 26.09.2019 sind zwei Drittel der Wahlberechtigten der Meinung, dass die Klimaschutzmaßnahmen Vorrang haben sollten. Selbst wenn es dem Wirtschaftswachstum schaden sollte. Jedoch sollte man die Frage genau dann noch einmal stellen, wenn die 63% persönliche Einbußen durch die Maßnahmen erleiden müssen. Ob die Zahl dann immer noch so hoch ist? Auch bei den Corona-Maßnahmen sind die Befürworter die gleiche Gruppe, die persönlich wenig bis keine Einschränkungen erleiden durften. Bei den Opfern der Maßnahmen sieht die Zahl hingegen ganz anders aus.

Mein Fazit zur Studie

Viel ideologisches Gewäsch, wenig Realitäten. Erschreckend viele Parallelen zum “Great Reset” eines Claus Schwab, dessen Ideen vor allem in der Totalüberwachung und Kontrolle der Bevölkerung bestehen. Eine kleine Gruppe aus meist Superreichen bastelt sich eine Welt ohne jegliche Einschränkungen und die breite Masse muss deren Ideen folgen. Kritiker werden dabei dann einfach entfernt.

Dass diese Studie von Karliczek angenommen wurde, zeigt deren antidemokratische Gesinnung. Aber im Regime Merkel sollte das auch nicht verwundern.

Hier natürlich noch der Link zur Studie:
https://www.vorausschau.de/vorausschau/de/home/home_node.html

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