#Yotta und die gelebte Belanglosigkeit

Bei meinen Streifzügen durch YouTube bin ich auf die diversen Kritiker eines gewissen Yotta gestoßen. Dies hab ich zum Anlass genommen, über die Belanglosigkeit der Gesellschaft nachzudenken.

shallow focus photo of a video camera recording an elderly woman
Photo by Los Muertos Crew on Pexels.com

Die Vielzahl der Kritiker reagiert auf das Verhalten dieses Yotta. Mir persönlich sagte der Name überhaupt nichts. Eine kurze Recherche ergab, dass der Herr schon “Fernsehstar” war. Er spielte Rollen in Klassikern der Weltgeschichte wie “Dschungelcamp” und ähnlichen Formaten der höheren Kunst. Auch wurde er schon bei “Taff” erwähnt. So die Aussagen diverser Videomacher bei YouTube.

Da ich leider kein Konsument dieser hochwertigen Filmkunst bin, kann ich das nicht weiter bewerten. Worum mir es dabei geht, ist die Tatsache, dass diese Videos und offensichtlich auch dieser Herr eine große Zahl von Konsumenten haben. Filmen und Veröffentlichen kann heutzutage jeder fast alles. Außer wissenschaftliche Beiträge gegen Corona, da wird zensiert. Oder wenn Journalisten der Regierung unangenehme Fragen stellen, dann wird auch schnell von anderen Medienvertretern deren Zensur gefordert.

Jetzt braucht es dann aber auch noch eine Vielzahl von Zuschauern. Und da liegt das große Problem. Offensichtlich gibt es diese Zuschauermasse. Ist der kritische Medienkonsument schon verwundert, dass die Tagesschau mit betreutem Denken mehr als 10 Zuschauer hat, dann reibt man sich bei den Aufrufzahlen dieser Blender verwundert die Augen.

Dieser Medienkonsum sagt leider viel über die Gesellschaft aus. Maximale Belanglosigkeit wird konsumiert, als gäbe es kein Morgen mehr. Guido Westerwelles “Spätrömische Dekadenz” lässt grüßen. Dies erklärt auch den Erfolg der so offensichtlichen Schikanemaßnahmen, die die Verantwortlichen über die Gesellschaft verhängen. Denken ist offensichtlich verboten.

In einem Video wurde erwähnt, dass dieser Herr auch mit einer plumpen Behauptung von einer Familie einen Kredit über 1,6 Mio. Euro erhalten hat. Das zeigt, dass viel Geld offensichtlich nicht mit viel Intelligenz zusammenhängen muss.

Meinen persönlichen Vorschlag, alles und jeden zu hinterfragen teilt offensichtlich nur ein sehr geringer Teil der Gesellschaft. Fragen stellen bis es schmerzt, macht “man” nicht. Man frisst alles in sich hinein. Je belangloser um so besser. Ist der Titel reisserisch genug, dann wird es schon wichtig sein. Mein bewusst gewählter Titel und die Aufrufzahlen bestätigen das. Leider versteht auch das ein großer Teil der Zuschauer nicht.

Da bin ich froh über meine “Stammzuschauer”. Die Kommentare lassen hier hoffen, dass noch nicht alles verloren ist.

Hier mein Video zum Thema:

Den Beitrag sicher teilen:

Spread the word. Share this post!

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.